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Krater zu Krater Radweg - vom Steinheimer Becken ins Nördlinger Ries

Distanz: 130 km
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Meteorkratermuseum Sontheim im Stubental
Meteorkratermuseum Sontheim im Stubental

Steinheimer Becken und Nördlinger Ries scheinen Verwandte zu sein. Gemeint ist damit, dass sie wahrscheinlich gleichzeitig entstanden sind und dass beide von Himmelskörpern gleichen Ursprunges erzeugt wurden. Für das Ries scheint festzustehen, dass ein Asteroid (und nicht ein Komet) einschlug. Als Beweise dafür gelten die in der Tiefe gefundene Spuren von Metallen, die eben typisch dafür sind. In Steinheim fehlt solch ein Hinweis allerdings. Die Beantwortung der Frage einer gleichzeitigen Entstehung würde also auch für Steinheim einen Asteroiden als Ursache belegen. Was also gibt's für Fakten?

Da ist zunächst einmal die geographische Entfernung, beide Krater liegen nur 40km voneinander entfernt. Eng benachbarte Krater auf der Erde sind im Regelfall auf EIN Ereignis zurückzuführen, etwa einen in der Luft geborstenen Meteoriten, oder Kometen.
Das heißt: beide Krater sind gleich alt. Mehr oder weniger... Auf den Tag genau lassen sich die Einschläge aber nicht datieren! Und nur wenn dies möglich wäre, könnte man sagen, das Steinheimer Becken ist wie das Ries durch einen Asteroiden entstanden. Es lag also nahe, einen Weg zu schaffen, der beide Krater verbindet.

Ausrüstung

Tourenrad

Parken

Am Meteorkratermuseum Sontheim im Stubental

Anfahrt

A7 bis Ausfahrt Heidenheim, weiter über B 466 Heidenheim nach Sontheim im Stubental

ÖPNV

Mit der Brenzbahn von Ulm oder Aalen. Haltestelle "Heidenheim". Weiter mit dem Bus nach Sontheim i. Stubental.
Fahrtzeiten unter www.efa.de

Wegbeschreibung

Wir starten die Tour in der Stadtmitte Nördlingens am Rieskratermuseum. Die Stadt im Rieskrater verlassen wir durch das Baldinger-Tor und radeln an Baldingen vorbei durch ein herrliches Wiesental nach Goldburghausen. Über Kirchheim geht es nach Bopfingen. Den Ipf haben wir immer im Blick. Nach Bopfingen geht es ein kurzes Stück auf dem Radweg entlang der B29 bis Aufhausen. Dann folgen wir der Beschilderung auf Wirtschaftswegen. Die Bahnlinie Aalen-Nördlingen wird überquert und nach einem kleinen Anstieg erreichen wir den Wanderparkplatz an der B29. Ab hier geht es links auf einer breiten Asphaltstraße durch den Wald bis wir auf der Anhöhe Beuren sehen. Wir bleiben im Tal und fahren, nach Überqueren der L1080, kurz Richtung Beuren und biegen vor dem Kreuz links in einen Wirtschaftweg. Auf diesem radeln wir weiter bis zum Naturschutzgebiet Dellenhäule. Nun geht es links nach Elchingen, in Elchingen fahren wir rechts auf den Wald zu. Nachdem wir das Krätzental durchquert haben geht es wieder durch ein großes Waldstück und unter der A7 hindurch. Wir erreichen wieder ein freies Feld, lassen Ebnat rechts liegen und fahren links Richtung Niesitz. Dort biegen wir rechts ab Richtung Wald. In diesem herrlichen Wald fahren wir bis Oberkochen. Dort nutzen wir den Radweg entlang der B19 und überqueren diese über eine Brücke. Am Kocherursprung vorbei über die Waldgaststätte Ziegelhütte geht es vor Königsbronn wieder rechts in den Wald. Am Brenzelhof vorbei haben wir unsere letzte Steigung bis zur Grenzstockhütte zu bewältigen. Ab der Grenzstockhütte geht es geradeaus bis Zang, einer Rodungsinsel umgeben von Wald. Der Weg führt uns durch Zang wieder auf die Felder Richtung Königsbronn. Am Waldrand biegen wir Richtung Steinheim ab und erreichen Steinheim über den Kraterrand und Kinderfestplatz. Die Strecke ist von Nördlingen in Fahrtrichtung Steinheim mit Themenwegweisern (siehe Bildergalerie) beschildert. Von Bopfingen bis Oberkochen fehlen die Pfeilwegweiser mit Orts- und Kilometerangaben.

Höhenprofil
Eigenschaften
aussichtsreichgeologische Highlightsfaunistische HighlightsStreckentourEinkehrmöglichkeitkulturell / historischbotanische Highlights
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Unser Tipp
Naturschutzgebiet "Dellenhäule" mit Jahrhundert alten Eichen, und der größten Ameisenstadt in Südeuropa.

Besuch Rieskratermuseum Nördlingen und Meteorkratermuseum Steinheim-Sontheim

Galerie
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