Ich bin ...
« zur Übersicht
Tour-Karte in Großansicht öffnen

Alb aktiv

Distanz: 45 km
A
B
Bahnhof Heidenheim
Bahnhof Heidenheim

Die AlbaktivTour verbindet den Meteorkrater auf dem nördlichen Albuch mit der Rifflandschaft des südlichen Albuchs. Aus dem Brenztal heraus wartet erstmal die Faszination der Kraterlandschaft. Aus dem Krater heraus statten wir dem höchsten Punkt im Landkreis Heidenheim in Gnannenweiler einen Besuch ab und lassen uns wieder abwärts ins Stubental rollen. Wieder hinauf geht es nach Gussenstadt und entlang der Lokalbahn nach Gerstetten. Über das Riff hinweg durchstreifen wir auf der Tour eine unberührte Gegend mit den ebenso unberührten Ortschaften Erpfenhausen und Küpfendorf. Kunst und Kultur spielen hier auf der Alb eine große Rolle, so als hätten sich die Künstler hierher zurückgezogen. Über den weiten Heidenheimer Stadtwald geht es wieder hinunter ins Brenztal und mitten hinein in die pulsierende Stadt. Wer noch genug Puste hat, verlängert die Tour von Gerstetten aus über Dettingen ins Eselsburger Tal, um von dort aus über die Brenztour wieder zurück nach Heidenheim zu gelangen.

Parken

Am Bahnhof im Parkhaus oder sonntags gebührenfei auf den Parkplätzen rund um den Bahnhof

Anfahrt

Autobahn A7 bis Ausfahrt Heidenheim/Nattheim. B466a/466 Richtung Heidenheim. In Heidenheim weiter auf der B466 Richtung Göppingen. In der Stadtmitte Richtung Bahnhof.

ÖPNV

Brenzbahn aus Richtung Aalen oder Ulm bis Bahnhof Heidenheim

Wegbeschreibung

Die AlbaktivTour starten wir am Bahnhof in Heidenheim. Das apfelgrüne Symbol mit Hügeln weist uns den Weg. Wir fahren Richtung Aalen am Brenzpark vorbei und erreichen nach dessen Ende in der Baindtstraße in Heidenheim-Schnaitheim den Abzweig, der uns raus aus dem Brenztal auf den Rand des Steinheimer Kraterbeckens führt. Wir überqueren die Heidenheimer Straße und gelangen über die romantische Enggasse hoch. Die Enggasse geht in einen Feldweg über, der rechts abzweigt und Richtung Verbindungsstraße nach Schnaitheim führt. Hinter uns liegen eingebettet in pure Natur die Hochhäuser des Mittelrains. Auf der Straße angelangt wenden wir uns links und radeln auf der Straße bis zur Kreuzung mit querendem Radweg. Dort weist uns die Radwegebeschilderung den Weg. Wir überqueren die Kreisstraße Richtung Bartholomä und Steinheim und tauchen ein in die weiten Wälder des Albuchs. Im Wald orientieren wir uns an den wegweisenden Pfeilen der Radwegbeschilderung. Aus dem Wald heraus treffen wir auf die Übersichtstafeln des Meteorkraterwanderwegs. Das in der Nähe liegende Ausflugslokal Heiderose dient vor allem den Städtern Heidenheims als Ausflugsziel für lange Sonntagsspaziergänge. Unterhalb beginnt die Schäfhalde, eine weite Heidelandschaft mit Wacholder und Hainbuchen. Auf dem Asphaltweg geht es nun hinunter in den Meteorkrater, der der Tour seinen Namen gab. Vorbei am Schafhof, bei dem sich ein Einkaufsstopp lohnt, fahren wir auf Steinheim zu. Um den verkehrsreichen Ortseingang zu meiden, folgen wir der Radwegbeschilderung nach links, um über eine Unterführung und das angrenzende Industrie- und Wohngebiet direkt in die Ortsmitte auf die Hauptstraße zu gelangen. Vorbei am Rathaus, wo wir uns an einem Infopunkt weitere Informationen holen können, erreichen wir den Abzweig zum Meteorkratermuseum im Ortsteil Sontheim. Wer mehr über die Entstehung des kleinen Bruders zum Nördlinger Ries erfahren möchte, plant einen kurzen Abstecher ein. An diesem Punkt kann man die Tour auch Richtung Gerstetten abkürzen. Zurück auf der Hauptstraße in Steinheim zweigen wir ein paar Meter weiter nach links Richtung Wental ab. Die Kappelstraße führt uns Richtung Gnannenweiler. Der Anstieg zum höchsten Punkt des Landkreises Heidenheim ist hier in den Radlerwaden zu spüren. Oben in Gnannenweiler ist eine Ruhepause angesagt, um den Blick über die weiten Waldflächen schweifen zu lassen. Hohe Windräder nutzen hier die zahlreichen Winde. Eine beliebte traditionelle Dorfwirtschaft wird dort noch betrieben. Im kleinen Weiler radeln wir links Richtung Söhnstetten und hinunter ins Stubental. Die B 466 ist zu überqueren und gegenüber starten wir unseren Weg nach Gussenstadt. Dort gibt es Infos in der Ortsmitte und unsere Tour setzen wir entlang dem Lokalbahnpfad Richtung Gerstetten fort. Ein Genuss für Eisenbahnfreunde. Aber auch ein Besuch des Riff- und Eisenbahnmuseums in Gerstetten lohnt; dieses kann sonntags zwischen März und Oktober besichtigt werden. Zum Museum ist ein Abstecher notwendig. Denn unsere Tour führt an der Bahnhofstraße vorbei Richtung Erpfenhausen und Küpfendorf. Ein kurzes Stück nutzen wir den Straßen begleitenden Radweg auf der Verbindungsstraße nach Heidenheim, wenden uns aber bald nach rechts und erreichen auf dem kurvenreichen Sträßchen, eingebettet in einer herrlich abgelegenen Landschaft, den Weiler Erpfenhausen. Benny Jäger, bekannt von den Herren Stumpfes Zieh und Zupf Kapelle hat hier mit seiner Frau ein Kleinod wieder zum Leben erweckt. Im Kulturhof ist nicht nur viel Kultur angesagt, sondern in der Wirtschaft wird auch wieder ausgeschenkt, wie früher beim Mäderwirt. Nun geht's bald in den Wald hinein. Wenn wir der Radwegbeschilderung aufmerksam folgen, sind wir auch bald in Küpfendorf, dem ehemaligen Künstlerdorf angelangt. Die Welt scheint hier noch in Ordnung und mit ein wenig Glück ist die Vesperstube am Ortseingang geöffnet. Wir radeln weiter, vorbei am Abzweig nach Steinheim und später am sogenannten Hochberg Heidenheims mit Skilift und Downhill-Strecke. Nun heißt es aber noch ein wenig Vorsicht walten lassen, denn die Abfahrt ins Ugental ist nicht ungefährlich. Zurück in Heidenheim gelangen wir auf dem Radweg entlang der stadteinwärts führenden Clichystraße in die Stadtmitte. Wer nochmal eine Steigung testen möchte, radelt den Schlossberg hoch zum Schloss. Dort kann man die Tour genießerisch im Schlosshotel mit Restaurant und Wirtschaft ausklingen lassen.