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Albschäferweg - 1. Etappe - Giengen bis Stetten ob Lontal

Distanz: 17 km
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Spitalkirche in Giengen a.d. Brenz
Stetten ob Lontal

Die erste Etappe ist geprägt durch die Brenzauen, das Hürbetal, herrliche Wälder und Heidelandschaft. Über den Bruckersberg, vorbei an der Ruine Güssenburg kommt man zur Brenzrenaturierung. Hier lässt es sich gut Verweilen. Weiter geht es Richtung Sontheim. Am Panoramastein eine herrliche Aussicht. Vorbei an Niederstotzingen wird das Etappenziel Stetten erreicht. Am Ende der Tour lohnt noch ein Besuch des Archäoparks Vogelherd.

Sicherheitshinweise

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen. Wege im Wald können sich  aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.

An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.
Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Ausrüstung

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

Parken

Am Bahnhof in Giengen (Bahnhofstr. 29, 89537 Giengen) kostenlose Parkmöglichkeiten.

Tiefgarage Schlössle ( Langestraße,  89537 Giengen) kostenpflichtig.

Anfahrt

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Giengen/Herbrechtingen und weiter auf der B492 nach Giengen.

ÖPNV

Mit der Brenztalbahn (Deutschen Bahn) Ulm-Aalen bis zum Bahnhof Giengen an der Brenz.
Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de

Wegbeschreibung

Der Albschäferweg ist mit einem weißen Schäfer auf blaubem Grund markiert. Gelbe Wegweiser informieren über die Etappenziele und Entfernungen. Grüne Wegweiser weisen die Richtung der Albschäfer-Zeitspuren, der Rundwanderwege am Albschäferweg.

In Giengen beginnt die 1. Etappe des Albschäferwegs an der Spitalkirche (Spitalstraße/Wasserschapfgasse). Hier weist eine Übersichtstafel auf die Wanderwege in der Region hin. Von der Spitalkirche geht es  geradeaus in südlicher Richtung zunächst durch eine Bahnunterführung hindurch, dann auf einem idyllischen Pfad hoch zum Bruckersberg und zur ersten Schäferstele, die über die ihre Geschichte zur Filzfabrik erzählt. Auf dem Weg nach Hermaringen genießt man wundervolle Ausblicke ins Brenztal und auf den gegenüberliegenden Benzenberg. Nach etwa 2,5 Kilometer überqueren wir die Brücke der Bundesstraße. Zwischen Obstbaumwiese und Waldrand geht es hinauf zum Schlossberg. An der Ruine Güssenburg wartet eine schöne Aussicht ins Brenztal. Über den Schlossberg, die Sportanlagen und den Hirschberg geht es weiter zur Hürbemündung. Die zweite Schäferstele erzählt auf dem Schlossberg Geschichten über die umliegenden Wacholderheiden und die Schäfer, die mit ihren Schafen als Landschaftspfleger eingesetzt sind. An der Hürbemündung trifft man auf die Brenz. Durch die Renaturierung der Brenz im wurde wieder eine traumhafte Flusslandschaft geschaffen. Weiter geht es rechts über die kleine Holzbrücke auf einem Weg mit zwei geteerten Fahrspuren immer an der Brenz entlang. Einen Rundumblick genießt man vom Brenzturm, einem holzernen Beobachtungsturm. Am Ende des Spurwegs geht es rechts weg und unter der Bahnunterführung hindurch. Jetzt muss man etwas aufmerksam sein, denn nach wenigen Metern führt der Albschäferweg links weg, unterhalb der Hangkante auf einer Wiese bergan Richtung Bergenweiler. Am Ortseingang von Bergenweiler wenden wir uns rechts, vorbei am Friedhof und auf einem Wiesenweg wieder links. Es geht um den Ort herum auf schönen Pfaden und mit wundervollen Weitblicken bis ins Donautal (leider auch mit den Kühltürmen des KKW Gundremmingen im Blick). Im Ort lohnt sich ein Abstecher zum Brenz-Lernort mit Rastplatz in einem Pavillon. In Bergenweiler führt der Albschäferweg am Ende der Kapellenfeldstraße nach links und kurz darauf am Ortsrand entlang nach rechts hinunter.  Weiter geht es dann auf einem Wiesenweg am Waldrand entlang Richtung Sontheim, stets mit Blick Schloss und Galluskirche in Brenz. Am Ende des Wiesenweges zweigt man rechts ab auf einen Schotterweg, der in den Wald hinein führt. Kurz nach dem Waldrand zweigt der Albschäferweg nach links ab und führt auf einem Pfad zum Waldspielplatz in Sontheim. Dort kann man rasten. Auf dem Waldspielplatz führt ein Waldweg weiter bis zur Reithalle und dann entlang den Sportplätzen auf geteerten Wegen bis zum Panoramastein. Dort reicht der Blick an manchen Tagen bis zu den Alpen. Das Donautal und Günzburg ist auf alle Fälle zu sehen. Die nächste Schäferstele erzählt wieder eine Geschichte zur Schäferei. Das nächste schöne Landschaftsziel ist der sogenannte Dexelberg, eine Waldheide, die von den Schafen der Sontheimer Schäferin Ruth Häckh gepflegt wird. Durch den Wald hindurch ist man nun einige Kilometer unterwegs bis man den Waldspielplatz Niederstotzingen mit Rastplatz erreicht. Hier kann man hinunter in die Stadt gehen, um dort Hotel Landgasthof Krone  zu übernachten.

Bald geht es aus dem Wald heraus, vorbei an einer imposanten Eiche mit Ruhebänkchen. Der Blick reicht wieder weit ins Donautal hinein. Wir wenden uns vom Wald weg Richtung Süden und nach ein paar hundert Meter geht es am höchsten Punkt über die Felder wieder rechts Richtung Wald und Richtung Strommasten. Hier fällt die Markierung etwas spärlicher aus, denn die Holzpfosten verlieren ständig den Kampf gegen die großen landwirtschaftlichen Maschinen. Durch den Wald hindurch ist bald der Stettener Keller erreicht und damit das erste Etappenziel Stetten ob Lontal erreicht. Das Hotel Mohren liegt nur etwa hundert Meter entfernt.

Zuweg: Vom Bahnhof Giengen bis zum Etappenstart an der Spitalkirche + 0,5 km.