Aktuelles aus der Heidenheimer Brenzregion

Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb

Einst mächtiger Urfluss, ist die Lone heute ein beschaulicher Bach. Vor etwa 40.000 Jahren wurden Menschen im Lonetal sesshaft und fanden in den Karsthöhlen Schutz. Aus Mammut-Elfenbein schufen sie einige der frühesten Kunstwerke der Menschheit. Der Löwenmensch aus dem Hohlenstein-Stadel und das Mammut vom Vogelherd sind heute weltberühmte Zeugnisse menschlicher Fähigkeiten. Die Faszination dieser Urzeit-Geschichten erlebt man im Archäopark Vogelherd und in der HöhlenErlebnisWelt an der Charlottenhöhle hautnah.

Informationen zu den einzigartigen Funden und den außergewöhnlichen Fundorten gibt es unter www.welt-kultursprung.de. Broschüren und einen Kurzfilm zu den Höhlen der ältesten Eiszeitkunst gibt es zudem unter www.iceageart.de.

Auf folgenden Rad- und Wandertouren können die Höhlen im Lonetal erreicht werden: 

Radtour

lonetal

  Lonetalradweg

  Länge: 42 km (Streckentour)
  Start: Bahnhof in Amstetten
  Ziel: HöhlenErlebnisWelt in Giengen-Hürben

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Wandertouren

Neadertalerweg

  Neandertalerweg

  Länge: 12 km
  Start/Ziel: Lonetalparkplatz zwischen Bissingen und Stetten

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Neadertalerweg

  Neandertalerweg - kurze Variante

  Länge: 6 km
  Start/Ziel: Gaststätte Schlössle Lindenau

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Lonetal Logo VWegweiser

  Lonetalwanderweg

  Länge: 31 km (Streckentour)
  Start: Amstetten
  Ziel: Hermaringen

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Reformationswanderweg

Der Thesenanschlag Luthers im Jahre 1517 gilt als Beginn der Reformation. 500 Jahre später wird dieses für die Weltgeschichte bedeutende Ereignis von Gemeinden in ganz Deutschland gefeiert. So auch rund um Heidenheim, wo im Zuge des Jubiläums der Reformationswanderweg angelegt wurde.

Wege im Wald

Aufgrund vergangener und möglicher Unwetter kann es zu Beeinträchtigungen im Wald kommen.

Wir sind bemüht die betroffenen Stellen so rasch wie möglich wieder begehbar zu machen.

Allerdings sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte melden Sie uns die betroffenen Wege, unter Tel. 07321 321-2593.

Vielen Dank.

Ihr
Wege- und Tourismusteam

Die Nolde Ziege von Steiff

Zum 150. Geburtstag des weltberühmten Malers Emil Nolde hat Steiff eines seiner ausdrucksstärksten Gemälde „Stilleben (mit gestreifter Ziege)“ zum Leben erweckt. In Kooperation mit der Emil und Ada Nolde Stiftung in Seebüll hat das Traditionsunternehmen eine kleine „Nolde Ziege“ geschaffen die dem Bild wie entsprungen zu sein scheint.

Umleitung HöhlenTour

Auf der Höhlentour ins Sontheim wird derzeit gebaut. Die Niederstotzinger Straße ist zwischen dem Bahnübergang und der Kreissparkasse gesperrt. Der Radweg ist umgeleitet. Vom Bahnhof über die Jakob-Baß-Straße, Austraße, Hauptstraße, Friedhofstraße. Von dort geht es weiter auf dem ausgewiesenen Radweg nach Niederstotzingen.

UmleitungHöhlenTour2

 

Alb-Guides Führungen im September

Der September ist der Übergang vom Sommer in den Herbst. Der Arbeitskreis Alb-Guide Östliche Alb im Naturschutzbund lädt in diesem farben- und lichtintensiven Jahresabschnitt zu interessanten natur- und landschaftskundlichen Führungen in der Brenzregion und auf der Östlichen Alb ein.

Informationen zum Welterbegebiet

Sechs Höhlen im Ach- und Lonetal wurden zum UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. In ihnen wurden sowohl Figuren als auch Musikinstrumente gefunden. Das besondere an ihnen ist, dass sie die ältesten bekannten ihrer Art sind und die Fundhöhlen daher schon als ,,Wiege der Kunst" bezeichnet werden.

Sechs Höhlen im Ach- und Lonetal sind UNESCO-Welterbe

Dort, wo sich die Schwäbische Alb dem Alpenvorland zuneigt, hat sich vor 40.000 Jahren ein gewaltiger Sprung in der Entwicklung hin zum modernen Menschen ereignet. Im Landkreis Heidenheim, in der Region nahe Ulm und im Alb-Donau-Kreis fing der eiszeitliche Mensch an, figürliche Darstellungen von Tieren und Menschen sowie die weltweit ersten Musikinstrumente zu erdenken und zu er-schaffen. Hier, genauer gesagt in mehreren Höhlen im Lone- und Achtal, wurden die ältesten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit entdeckt.

HöhlenErlebnisWelt mit neuen Attraktionen

Seit dem 1. April können Besucher in Giengen-Hürben wieder in eine Welt eintauchen, in der Bären noch in Höhlen lebten, Mammuts durch die Landschaft streiften und Menschen mit Feuersteinwaffen jagten - die neue Saison in der HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben hat begonnen.

Wo die Brenz noch ein Geheimtipp ist

Zwischen Königsbronn und Sontheim ist die Brenz für die meisten Menschen im Kreis eine „alte Bekannte“. Man erlebt sie beim Spazieren und beim Radeln, Kenner lassen sich im Boot dahintreiben. Die letzten Kilometer aber, von der südlichen Kreisgrenze bis zur Mündung in die Donau bei Faimingen, haben aus Heidenheimer Sicht noch ein wenig den Status eines Geheimtipps. Dabei lohnt sich der Blick ins Bayerische unbedingt.

Tagestour auf dem Albschäferweg in „Schnoida“

Zeitspur „Moldenbergrunde am Schnaitheimer Steinbruch“

Der Albschäferweg führt auf den Spuren der Hüte- und Wanderschäfer in zehn Etappen 158 Kilometer durch die Heidenheimer Brenzregion. Dran angedockt sind die Albschäfer-Zeitspuren: Auf den neuen Rundwanderwegen hat man die Wahl zwischen bequemen kurzen Runden und anspruchsvollen Tageswanderungen.