Aktuelles aus der Heidenheimer Brenzregion

Ostalb Lamm Workshop am 7. März

Tipps, Tricks und Gaumenfreuden rund um das Ostalb Lamm. Sie erleben die Verarbeitung eine kompletten Lamms.

Der Workshop beinhaltet:
Aperitif und Begrüßungssnack
Gemeinsames Zubereiten des Menüs in der Kochwerkstatt
Persönliches Rezeptheft
Korrespondierende Weinbegleitung & Weinprobe im
Gewölbekeller
Mineralwasser, Kaffee

Beginn des Kochabends ist um 18.00 Uhr

Pro Person: 120,00 €

Anmeldung unter Tel. 07328 96270
www.loewen-zang.de

Interaktive Reise durch die Erdgeschichte

HöhlenSchauLand bietet am 11. März Kinder- und Familienführungen

Während die Charlottenhöhle in Giengen-Hürben noch bis Anfang April geschlossen hat, öffnet das unterhalb der Höhle gelegene Erlebnismuseum HöhlenSchauLand derzeit immer sonntags von 12:00 Uhr bis 17:00 Uhr seine Türen. Im HöhlenSchauLand erklären „sprechende Steine“ und viele weitere verblüffende Stationen die Welt der Höhlen- und Steinzeitmenschen. Erdgeschichte aktiv und auf unterhaltsame Weise erleben ist hier das Motto. Kinder können Bärenhöhlen erkunden, am Mammutelfenbein schnitzen und sich beim Quiz als Archäologen versuchen.

Am Sonntag, 11. März 2018, bietet das HöhlenSchauLand wieder spezielle Führungen für Kinder und Familien an. Kleine und große Besucher erwarten viele spannende Hintergrundinformationen rund um das Thema „Faszination Höh-le.Mensch.Natur“. Beginn der Führungen ist jeweils um 12:00 Uhr, um 14:00 Uhr und um 16:00 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Es gelten die üblichen Eintrittspreise, die Führung ist an diesem Tag inklusive.

Kontakt:
HöhlenErlebnisWelt Giengen-Hürben
Lonetalstr. 61, 89537 Giengen-Hürben
Tel.: 07324 987146, Internet: www.hoehlenerlebniswelt.de

Alb on the rocks

Alb on the rocks – inspirierende Höhlenklänge, bezaubernde Klassik und wilde Festivals

In den Höhlen der Schwäbischen Alb ist Musik drin. Das darf man getrost wörtlich nehmen, denn vor rund 40.000 Jahren bezirzten sich die Höhlenbewohner gegenseitig mit Flötentönen. Die sensationellen Funde der weltweit ältesten Musikinstrumente, urzeitliche Flöten aus Vogelknochen und Mammutelfenbein, gehören zu den vielen Gründen, warum sechs Eiszeithöhlen im Lone- und Achtal seit Juli 2017 den Titel UNESCO-Welterbe tragen.

Bildband „Wanderbares Deutschland“ erschienen

Wanderbares Deutschland

Zum ersten Mal sind Wanderwege mit dem Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ in einer Publikation zusammengefasst. Auf 432 Seiten findet der Leser des Werkes „Wanderbares Deutschland“ aus dem KOMPASS-Verlag 525 Motive und Infos etwa zu Höhenprofilen oder touristischen Highlights über 7.500 Kilometer Qualitätswege. Mit aufgenommen wurde in den Bildband der Albschäferweg, auf dem man in zehn Etappen über158 Kilometer den Spuren der Wanderschäfer in der Heidenheimer Brenzregion folgen kann.

Für den schnellen Überblick sind die im Buch aufgeführten Wege zusätzlich auf einer Deutschlandkarte dargestellt. Dank des üppigen Informationsanteils ist „Wanderbares Deutschland“ somit viel mehr als ein Bildband: Es ist das Standardwerk zu den besten Wanderwegen in Deutschland und ein ideales Weihnachtsgeschenk für Wanderbegeisterte. Zu bekommen ist „Wanderbares Deutschland“ ab sofort für 39,95 Euro im Buchhandel oder im Pressehaus Heidenheim.

Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb

Vor etwa 40.000 Jahren ereignete sich auf der Schwäbischen Alb ein gewaltiger Sprung in der kulturellen Entwicklung des Menschen. Der eiszeitliche Mensch begann, figürliche Darstellungen von Tieren und Menschen sowie die ersten Musikinstrumente zu erschaffen. Weltweit einzigartige Funde in Höhlen im Ach- und Lonetal zeugen heute vom Ursprung von Kunst und Musik auf der Schwäbischen Alb.

Die Höhlen der ältesten Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb wurden Anfang 2016 von der Bundesrepublik Deutschland für die Aufnahme in die Welterbeliste nominiert. Am 9. Juli 2017 auf der 41. UNESCO-Welterbe-Komiteesitzung in Krakau sind sie zum Welterbe der Menschheit erklärt worden. Zu den Fundstätten der Eiszeit gehören im Lonetal die Vogelherdhöhle (bei Niederstotzingen, Landkreis Heidenheim) sowie die Höhlen Hohlenstein und Bockstein (Alb-Donau-Kreis). Im Achtal (Alb-Donau-Kreis) gehören die Höhlen Hohle Fels, Geißenklösterle und Sirgenstein dazu.

Bislang sind in den Höhlen mehrere Flöten und über 50 figürliche Kunstobjekte gefunden worden, darunter auch das Mammut vom Vogelherd, das in dem die Vogelherdhöhle umgebenden Archäopark Vogelherd ausgestellt ist, die Venus vom Hohle Fels (ausgestellt im Urgeschichtlichen Museum in Blaubeuren) und der Löwenmensch aus dem Hohlenstein Stadel (ausgestellt im Ulmer Museum).

Funde aus den Höhlen im Lone- und Achtal sind zudem im Museum der Universität Tübingen und im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart ausgestellt.

Weitere Informationen zu den einzigartigen Funden und den außergewöhnlichen Fundorten gibt es unter www.welt-kultursprung.de.

Weitere Infos, Broschüren und einen Kurzfilm zu den Höhlen der ältesten Eiszeitkunst gibt es zudem unter www.iceageart.de.

Auf folgenden Rad- und Wandertouren können die Höhlen im Lonetal erreicht werden: 

Radtour

lonetal

  Lonetalradweg

  Länge: 42 km (Streckentour)
  Start: Bahnhof in Amstetten
  Ziel: HöhlenErlebnisWelt in Giengen-Hürben

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Wandertouren

Neadertalerweg

  Neandertalerweg

  Länge: 12 km
  Start/Ziel: Lonetalparkplatz zwischen Bissingen und Stetten

  Zur Tour

 

Neadertalerweg

  Neandertalerweg - kurze Variante

  Länge: 6 km
  Start/Ziel: Gaststätte Schlössle Lindenau

  Zur Tour

Lonetal Logo VWegweiser

  Lonetalwanderweg

  Länge: 31 km (Streckentour)
  Start: Amstetten
  Ziel: Hermaringen

  ZurTour

 

Wege im Wald

Aufgrund vergangener und möglicher Unwetter kann es zu Beeinträchtigungen im Wald kommen.

Wir sind bemüht die betroffenen Stellen so rasch wie möglich wieder begehbar zu machen.

Allerdings sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Bitte melden Sie uns die betroffenen Wege, unter Tel. 07321 321-2593.

Vielen Dank.

Ihr
Wege- und Tourismusteam

Umleitung HöhlenTour

Auf der Höhlentour ins Sontheim wird derzeit gebaut. Die Niederstotzinger Straße ist zwischen dem Bahnübergang und der Kreissparkasse gesperrt. Der Radweg ist umgeleitet. Vom Bahnhof über die Jakob-Baß-Straße, Austraße, Hauptstraße, Friedhofstraße. Von dort geht es weiter auf dem ausgewiesenen Radweg nach Niederstotzingen.

UmleitungHöhlenTour2

 

Informationen zum Welterbegebiet

Sechs Höhlen im Ach- und Lonetal wurden zum UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet. In ihnen wurden sowohl Figuren als auch Musikinstrumente gefunden. Das besondere an ihnen ist, dass sie die ältesten bekannten ihrer Art sind und die Fundhöhlen daher schon als ,,Wiege der Kunst" bezeichnet werden.

Sechs Höhlen im Ach- und Lonetal sind UNESCO-Welterbe

Dort, wo sich die Schwäbische Alb dem Alpenvorland zuneigt, hat sich vor 40.000 Jahren ein gewaltiger Sprung in der Entwicklung hin zum modernen Menschen ereignet. Im Landkreis Heidenheim, in der Region nahe Ulm und im Alb-Donau-Kreis fing der eiszeitliche Mensch an, figürliche Darstellungen von Tieren und Menschen sowie die weltweit ersten Musikinstrumente zu erdenken und zu er-schaffen. Hier, genauer gesagt in mehreren Höhlen im Lone- und Achtal, wurden die ältesten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit entdeckt.

Tagestour auf dem Albschäferweg in „Schnoida“

Zeitspur „Moldenbergrunde am Schnaitheimer Steinbruch“

Der Albschäferweg führt auf den Spuren der Hüte- und Wanderschäfer in zehn Etappen 158 Kilometer durch die Heidenheimer Brenzregion. Dran angedockt sind die Albschäfer-Zeitspuren: Auf den neuen Rundwanderwegen hat man die Wahl zwischen bequemen kurzen Runden und anspruchsvollen Tageswanderungen.