Im Rahmen der Internationalen Toruismusbörse (ITB) in Berlin wurde der neue Radrundweg DonauTäler vom ADFC mit vier Sternen ausgezeichnet.

„Unsere Radregion hat Premium-Qualität“, da sind sich die Vorsitzenden von Donautal-Aktiv Leo Schrell und Hubert Hafner einig, „und jetzt ist es auch offiziell“, freuen sich die beiden Landräte. Das Team rund um Axel Egermann, Regionalmarketing Günzburg, war nach Berlin gereist, um den krönenden Abschluss des Kooperationsprojektes der Landkreise Neu-Ulm, Günzburg, Dillingen und Heidenheim sowie der Stadt Langenau nach einem Jahr intensiver Vorarbeit gemeinsam zu feiern.

Vor allem in der engen Zusammenarbeit sehen die Landräte Hafner und Schrell den Grund für den Erfolg: seit vielen Jahren bietet der Regionalentwicklungsverein Donautal-Aktiv eine Plattform für nachhaltige Entwicklung der Donauregion in Schwaben. Diese überzeugende gemeinsame Zielsetzung gab zudem, laut Dr. Christian Blümm vom Exklusivpartner erdgas schwaben, auch den Ausschlag, sich hier finanziell zu engagieren.

Mit der Blütenkrone auf dem Weg ins Reich der Königin

Passend zum Titel des Weges: „Grünes Palais der Flüsse“, weist eine stilisierte Blütenkrone den Radfahrern auf rund 300 Kilometern durch 14 Nebentäler der Donau den richtigen Weg zu den Naturhighlights der Region. Erhabene Ausblicke und das Eintauchen in die Wasserlandschaften des Schwäbischen Donautals sind den Radlern garantiert.

Hinter dem Weg steht die emotionale Geschichte um die mächtige Donau, die majestätische Herrscherin unter den Flüssen. Dies ist die Grundlage des Leitmotives für die sieben unterschiedlichen Naturräume, durch die der neue Weg führt. Jeder Abschnitt hat seine eigene Story und gemeinsam bilden sie die sieben Episodenräume, die zwischen 16 und knapp 100 Kilometer lang sind. Titel wie „Grüner Thronsaal“, „Hofmühlen“ und „Kinderstube“ sollen die Fantasie der Radler beflügeln.

Neues Rad-Highlight in Bayerisch-Schwaben

Den ersten ADFC-zertifizierten Radrundweg in Bayerisch-Schwaben einzurichten war das Ziel der Landkreise Neu-Ulm, Günzburg und Dillingen mit ihren Partnern aus dem Landkreis Heidenheim und der Stadt Langenau. Neben den bereits bestehenden zertifizierten Radwegen an Iller und Donau, die den DonauTäler tangieren, gibt es durch die direkte Verbindung mit dem 4-Sterne zertifizierten Premium-Radweg Albtäler einen Brückenschlag nach Baden-Württemberg. „Dieses Zusammentreffen bietet ein ganz neues Radfahrerlebnis zwischen Bayerisch-Schwaben und der Schwäbischen Alb und ein dichtes sowie kombinierbares Netz an Premiumradwegen, das seines Gleichen sucht“ sind sich Schrell und Hafner einig.