Am Sonntag, den 28. Mai, findet in der Vogelherdhöhle aus gegebenem Anlass eine Sonderveranstaltung zum Thema Höhlenklänge statt: schließlich wurden auf der Schwäbischen Alb die bislang ältesten bekannten Musikinstrumente der Menschheitsgeschichte gefunden.

Die weltweit ältesten Flöten aus Vogelknochen oder Mammutelfenbein der Schwäbischen Alb, Schrapper, Schwirrhölzer, Trommelschlegel und weitere Flötenfunde aus anderen europäischen Regionen belegen: Musik gehörte in der Eiszeit einfach dazu.

Besucher haben dabei die Möglichkeit, sich von Flötenklängen verzaubern zu lassen oder auch andere Instrumente selbst auszuprobieren. All jene, die die archaischen Klänge mit nach Hause nehmen möchten, können in der eiszeitlichen Musikwerkstatt eigene Schrapper oder Schwirrer mithilfe von Feuerzsteinwerkzeugen anfertigen oder sich an Flötchen und Pfeifchen aus Naturmaterialen versuchen.

Die Veranstaltung wird von Gabriele Dalferth, zert. Archäoguide und Musikpädagogin betreut.

Von 10.30 Uhr bis 17.30 Uhr, Einstieg jederzeit möglich. Die Veranstaltung ist auch für Kinder geeignet, es ist keine Voranmeldung erforderlich.

Der Archäopark Vogelherd und das Parkcafe am Vogelherd haben am Sonntag, 28. Mai 2017 von 10-18 Uhr durchgängig geöffnet.