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Steinzeitpfad
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Steinzeitpfad und Naturparadies Lonetal

Distanz: 61 km
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Urspring, Loneursprung
Hürben an der Charlottenhöhle

Der Themenweg durchs Naturparadies Lonetal starten in Urspring an der Lonequelle. Dem Tal folgen wir in Begleitung der Radwegebeschilderung und verschiedener Wissenstafeln bis nach Hürben.  Auf unserem Weg liegen zahlreiche urgschichtliche Höhlen und einzigartige Naturdenkmäler. Man behaupet auch zu Recht, dass dieses Tal die Wiege der Kunst beherbergt. Weltberühmten Kunstwerke wie Löwenmensch, Vogelherdpferdchen und Mammut entdeckten Archäologen in der Bärenhöhle und der Vogelherdhöhle im letzten Abschnitt des Lonetals, kurz vor Stetten.

Entweder wir radeln das gesamte Tal ab oder wandern etappenweise. Unser Weg wird begleitet durch Wissenstafeln über die Entstehung des Tals, die ersten dort lebenden Menschen und die unberührte Natur.

Parken

Bahnhof, 73340 Amstetten

Anfahrt

A8 bis Ausfahrt Merklingen, weiter über Nellingen nach Amstetten

ÖPNV

Mit der Bahn Stuttgart-Ulm. Haltestelle "Amstetten"

Wegbeschreibung

Wenn wir mit der Bahn anreisen, können wir die Tour bereits am Bahnhof in Amstetten starten. Am Bahnhof in Amstetten fahren wir durch die Unterführung und folgen den Wegweisern des Lonetalwegs nach rechts in die Lonetalstraße. Vorne an der Bahnhofstraße geht es links auf dem Radweg immer an den Bahngleisen entlang Richtung Urspring. In Urspring folgen wir der Albstraße in den Ort hinein und biegen nach links zum Lonetopf ab. Der Quelltopf der Lone stimmt uns recht schön auf den weiteren Verlauf der Tour ein. An der Kirche geht es rechts weiter in die Kirchstraße, die uns wieder zum Ortsrand führt. Wir bleiben geradeaus auf dem Schotterweg, überqueren die Lone und radeln die Hauptstraße entlang nach Lonsee hinein. Im Ort zweigen wir nach rechts in die Hindenburgstraße ein und kommen am Rathaus vorbei. Nach dem Spielplatz halten wir uns rechts, kommen am Sportplatz vorbei und folgen dem Verlauf der Lone. An der Brücke fahren wir nach links wieder auf Lonsee zu und biegen kurz vor der Hauptstraße nach rechts in eine kleine Asphaltstraße ein. Nun führt unser Weg parallel zu den Bahngleisen am Lonesee vorbei nach Halzhausen. Von der Poststraße biegen wir links in die Bachstraße ein, wenden uns direkt vor den Bahngleisen nach rechts und folgen den Schildern an der Kläranlage vorbei Richtung Westerstetten. Bevor wir den Ort erreichen, queren wir noch die Lone, die Landesstraße und die Bahngleise. In Westerstetten fahren wir von der Bahnhofstraße in die Kreuzbergstraße und verlassen durch die Lonetalstraße den Ort. Nun geht es immer an der Lone entlang an Breitingen vorbei in die Wacholderheide Breitingen Schönrain, die durch jahrhundertelange Schafbeweidung entstanden ist. Nach Überquerung der Landesstraße Bernstadt-Holzkirch beginnt der landschaftlich schönste Teil des Lonetals. An den Hängen tauchen immer häufiger Jurafelsen auf, die Überreste des ehemaligen Jurameeres sind. Vorbei am Hubertusfels und Mehlsack, zwei herrlichen Aussichtsfelsen, erreichen wir den Wanderparkplatz Salzbühl. Wir überqueren die Lone und fahren gleich nach der Brücke links weiter zum Fohlenhaus, einer der schönsten Felsformationen im ganzen Tal. Bei Neenstetten unterqueren wir auf der Schnellstraße die Autobahn und folgen weiter dem kurvigen Flussverlauf. Kurz vor Bissingen lohnt ein Abstecher zur Bocksteinhöhle, die als ältester Siedlungskomplex des Neandertalers in Süddeutschland gilt. Schon kurz danach treffen wir auf die sogenannte Bärenhöhle, wo eines der einzigartigen Kunstwerke etwa 35.000 Jahren von den ersten modernen Menschen geformt wurde. Ein Abstecher nach Lindenau, einer willkommenen Einkehrmöglichkeit lohnt sich allemal. Zurück im Tal kommen wir wenig später zum Archäopark Vogelherd bei Stetten, in der die meisten Artefakte der Eiszeit ausgegraben wurden. Auf der Gemeindeverbindungsstraße fahren wir weiter nach Lontal. Nun ist es nicht mehr weit bis zur Kaltenburg, die links oben hoch über dem Tal thront. Hier mündet die Lone in die Hürbe und das Ende des Lonetalradwegs ist erreicht.

Wir verlassen das idyllische Flusstal und fahren links Richtung Hürben, wo die Charlottenhöhle und das Höhlenhaus einen Besuch lohnen. Von Hürben aus können wir entweder in Giengen oder in Hermaringen die Bahn für unsere Rückkehr nutzen oder wir setzen die Tour übers Eseslburger Tal hoch auf die Gerstetter Alb fort.

Über Eselsburg, Dettingen und Heldenfingen radeln wir weiter bis nach Gerstetten und folgen dem Lokalbahnradweg wieder nach Amstetten. Wer hier doch schon müde ist, kann sonntags die Lokalbahn für die Rückkehr nach Amstetten nutzen. Fahrradmitnahme ist dort kostenlos.

Höhenprofil
Eigenschaften
aussichtsreichgeologische HighlightsStreckentourEinkehrmöglichkeitfamilienfreundlichkulturell / historischbotanische Highlights
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