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Zeitspur
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Albschäfer Zeitspur - Neandertalerweg im Lonetal

Distanz: 12 km
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Lonetalparkplatz zwischen Bissingen und Stetten
Lonetalparkplatz zwischen Bissingen und Stetten

Diese Zeitspur entführt Sie in die Urzeit des Menschen durchs Welterbegebiet mit den Höhlen der Eiszeitkunst auf der Schwäbischen Alb.  Der Fund eines Oberschenkelfragments belegt, dass sich schon vor 50.000-70.000 Jahren Menschen hier im Lonetal aufhielten. Im Tal der Lone schlendern Sie bequem dahin, vorbei an den Hohlenstein-Höhlen (Fundort des Löwenmenschen) geht es zur Bocksteinhöhle. Die Funde aus der Bocksteinhöhle zählen zu den wichtigsten Zeugnissen der Neandertaler in Süddeutschland. Oben an der Bocksteinschmiede steht eine Hütte mit herrlicher Aussicht, die zum Pausieren einlädt. Am Abzweig nach Lindenau die Frage: Einkehren ja oder nein? In Stetten lohnt sich der Besuch des Archäopark Vogelherds (Fundort von Mammut und Wildpferd), in dem Sie in die Welt der Eiszeitjäger eintauchen.

Sicherheitshinweise

Betreten der Höhlen auf eigene Gefahr. Rutschgefahr bei nassem Boden.

Bitte bedenken Sie, dass Sie zu einem großen Teil auf naturnahen Wegen unterwegs sind. Wege im Wald können sich aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden.

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk erforderlich - steiler Abstieg von der Bocksteinhöhle ins Lonetal.
Nicht überall sind Einkehrmöglichkeiten vorhanden. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und eventuell ein Rucksackvesper mitzunehmen.

Parken

Kostenlose Parkmöglichkeiten am Lonetalparkplatz zwischen Bissingen und Stetten (an der L1168).

Anfahrt

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Niederstotzingen und weiter auf der L1168 über Bissingen zum Wanderparkplatz.

ÖPNV

Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de

Wegbeschreibung

Der Neandertalerweg startet am Wanderparkplatz Lonetal, an der L1168 gelegen. Schon sind wir auf dem Lonetalweg. Wir folgen der Wegbezeichnung bis zu den Hohlensteinhöhlen, der Bärenhöhle und dem Hohlenstein-Stadel. Das Höhlenensemble gehört zu den wichtigsten Steinzeitfundstätten der Welt. Weiter geht’s auf geschotterten Forstwegen Richtung Bocksteinhöhle. Oberhalb der Bocksteinhöhle bietet sich uns ein schöner Ausblick übers Lonetal. Wir folgen dem schmalen Pfad abwärts zu den Höhlen - Bocksteinschmiede und Bocksteinhöhle. Wir verlassen den Lonetalweg und gehen weiter, durch die Wälder des Lonetals. Der gelbe Ring weist uns nun den Weg. Am Abzweig Lindenau lohnt sich ein Abstecher zum Schlössle Lindenau, dem Einkehrtipp für Ausflügler im Lonetal. Am Waldrand entlang geht es weiter, vorbei an den Überresten einer Römer-Villa, nach Stetten. Am Ortseingang von Stetten überqueren wir die Stotzinger Straße. Über die Oberdorfstraße geht es an der barocken Wallfahrtskirche, mit einer Kopie der Schwarzen Madonna, vorbei. Vorsicht ist an den Stufen geboten. Weiter geht es auf dem Pfad unterhalb der Kirche und des Schlosses. Am Abzweig folgen wir weiter dem Wanderzeichen - gelber Ring - und gelangen zum Archäopark Vogelherd. Wir überqueren die Kreisstraße und entlang der Landesstraße kommen wir zum Ausgangspunkt zurück.

Neandertalerweg - kurze Variante

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Höhenprofil
Eigenschaften
aussichtsreichgeologische HighlightsRundtourEinkehrmöglichkeitfamilienfreundlichkulturell / historisch
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Unser Tipp

Besuch des Archäopark Vogelherds. Hier ist das Original, der von den Eiszeitkünstlern geschnitzen Mammuts ausgestellt.

Ausflug ins Achtal mit weiteren Welterbehöhlen.

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