Sänger Christopher live am Ursprung der Musik

Konzert in der Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen

Ein großartiger Künstler und ein einzigartiger Ort. Der dänische Sänger Christopher gab am Dienstag, 15. Oktober, ein Live-Konzert in der Vogelherdhöhle bei Niederstotzingen. Der Newcomer auf dem deutschen Markt besuchte den Fundort der ältesten Musikinstrumente der Welt, das UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“. Zusammen mit seinem Gitarristen gab Christopher ein exklusives Konzert in der Welterbe-Höhle. Die Tickets für das Konzert wurden von Radio 7 vergeben. Unplugged spielte er seine bekanntesten Songs wie „Real Life“, „My Heart“ oder „Irony“ vor einer einmaligen Kulisse.

„Es ist eine besondere und eindrucksvolle Location für ein Konzert“, sagte Christopher im Interview mit Radio7-Moderator Matze Ihring. „Es war meine erste Performance in einer Höhle. Die Höhle hat einen eigenen natürlichen Raumklang“. Dass der Ursprung der Musik hier auf der Schwäbischen Alb liegt und die ältesten Musikinstrumente der Welt hier gefunden wurden, überraschte den Künstler.

Die Besucherinnen und Besucher zeigten sich allesamt begeistert von diesem einmaligen Konzert an diesem geschichtsträchtigen Ort. „Wenn man sich vorstellt, dass hier vor 40.000 Jahren bereits Musik gespielt wurde und heute ein besonderer Künstler in dieser Höhle auftritt, dann ist das ein ganz besonderer Moment“, kommentiert Marcus Bremer, Bürgermeister der Stadt Niederstotzingen, das Konzert.

Sänger Christopher: „Es war ein großartiges Akustik-Konzert, das mir sicherlich lange in Erinnerung bleiben wird. Ich liebe diese Akustik-Shows, bei denen mir die Menschen ganz nah sind. Man muss alles geben, aber dann besteht die Chance, dass etwas Magisches entsteht. Und heute war es magisch.“

Der Sänger Christopher ist neues Mitglied im „Ice Age Star Club“ geworden, ein exklusiver Musik-Club für Künstler, die den Ursprung der Musik besuchen. Zuletzt waren die österreichische Sängerin Christina Stürmer und der deutsche Pop-Sänger Adel Tawil zu Gast in den Welterbe-Höhlen. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler werden mit einem speziell dafür kreierten Award ausgezeichnet, in Form einer Replik des ältesten Musikinstruments der Welt, einer Flöte.

Christopher am Ursprung der Musik gibt es unter:

Das UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.

Vor 40.000 Jahren schufen Eiszeitkünstler auf der Schwäbischen Alb in den Höhlen des Ach- und Lonetals bei Ulm die ersten figürlichen Kunstwerke und Musikinstrumente der Menschheit. Nirgendwo auf der ganzen Welt wurden bisher ältere vergleichbare Kunstgegenstände und Musikinstrumente gefunden. Im Juli 2017 verlieh die UNESCO sechs Höhlen und den umliegenden Landschaften in Ach- und Lonetal den Titel
UNESCO-Welterbe „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“.

Öffnungszeiten:

Der Hohle Fels bei Schelklingen ist in den Sommermonaten für Besucher geöffnet. Die Höhlen Geißenklösterle und Sirgenstein im Achtal sowie die Höhlen Hohlenstein und Bockstein im Lonetal sind ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes „Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb“ und sind ganzjährig frei zugänglich. Die Vogelherdhöhle kann zu den Öffnungszeiten des umliegenden Informations- und Erlebniszentrums Archäopark Vogelherd besucht werden, hier können Besucher das Mammut vom Vogelherd im Original sehen. Die Venus vom Hohle Fels sowie einige der 40.0000 Jahre alten Flöten werden im Urgeschichtlichen Museum Blaubeuren gezeigt. Im Museum Ulm wird der Löwenmensch präsentiert.

Weitere Informationen: www.weltkultursprung.de

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