Wohnmobil-Route zu Burgen, Schlössern und Klöstern rund um die Heidenheimer Brenzregion
Leicht
Vom Rand des Nördlinger Ries folgt diese Tour den Spuren altehrwürdiger Herrschaftssitze und Klöstern auf der Schwäbischen Alb. Die Staufer sind fast allgegenwärtig und beeindruckende Historie gepaart mit majestätischen Ausblicken begleiten Sie auf Schritt und Tritt.
Details der Tour
Empfohlene Jahreszeit
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Die Tour beginnt am Rand des Nördlinger Ries bei der mittelalterlichen Burg Harburg. Sie beeindruckt mit ihrer Architektur und ihrer historischen Bedeutung. Vorbei am Schloss Kapfenburg mit Kulturzentrum, geht es anschließend weiter Richtung Schwäbisch Gmünd.
In Aalen kann sich ein Abstecher zum Schloss ob Ellwangen, ehemalige Residenz der Äbte und Fürstpröpste, lohnen. Besonders sehenswert in der weitläufigen Schlossanlage sind der barocke Arkadeninnenhof, die Kapelle und der prunkvolle Thronsaal im Schlossmuseum.
Schon von weitem sichtbar ist über dem Remstal das ehemalige Benedtiktinerkloster Lorch. Es ist von einer noch vollständig erhaltenen Ringmauer umgebenen. Neben dem Kloster, kann man auch die Greifvögel in der Stauferfalknerei erleben. Nicht weit von Lorch entfernt, wartet bereits die nächste und weithin bekannte Stauferburg – Burg Wäschenbeuren. Sie gilt als eine der ältesten und werterhaltendsten Burgen der Stauferzeit.
Bevor sich die Burg Teck anschließt, sieht man unterwegs die Burgruine Hohenstaufen auf dem Hügel liegen. Von der Burg Teck genießt man einen tollen Ausblick auf den Albtrauf und nach dem steilen Anstieg eine gemütliche Einkehr.
Zurück auf der Route, folgt man der Autobahn A8 bis zum Autobahnkreuz A7. Unterwegs kann das Kloster Wiblingen mit dem prächtigen Bibliothekssaal besucht werden. Von dort ist es nicht mehr weit bis zur Heidenheimer Brenzregion. Hier ist das erste Ziel Schloss Hellenstein in Heidenheim an der Brenz. Das Wahrzeichen der Stadt thront auf dem Schlossberg und erlaubt weite Blicke ins Brenztal. Der Rittersaal dient alljährlich als Kulisse der Opfernfestspiele. Unten in der Stadt findet man verschiedene Museen und gute Möglichkeiten zum Einkaufen.
Anschließend kann man noch einen Abstecher zur Ruine Kaltenburg oder zum Schloss Brenz unternehmen. Die Ruine Kaltenburg erhebt sich in exponierter Spornlage über dem Tal, in dem sich Lone und Hürbe treffen. Entsprechend grandios ist der Ausblick. 1356 wurde die Anlage erstmals explizit urkundlich erwähnt. Heute bietet die IG Kaltenburg Führungen an. Schloss Brenz in Sontheim präsentiert einen barocken Traum. Seit mehr als 100 Jahren ist das Schlossmuseum für Besucher offen. Hier erkunden Sie die Geschichte des Schlosses und seiner Erbauer hautnah (Öffnungszeiten beachten).
In Richtung Härtsfeld geht diese Tour mit einer der ältesten Stauferburgen Süddeutschlands ihrem Finale entgegen. Zuvor wird noch das Schloss Taxis in Dischingen passiert. Es kann zwar nicht besichtigt werden, der Englischen Wald ist aber frei zugänglich und allemal einen Besuch wert. Und dann, vorbei am Härtsfeldsee, rückt schließlich der mächtige Bergfried der Burg Katzenstein in den Blick. Die Burg thront auf dem Katzenfelsen in Dischingen-Katzenstein und lässt mit Führungen, Gastronomie, Museum, Katzenkabinett, Events und mehr das Mittelalter lebendig werden.
Zum Abschluss wartet ganz in der Nähe mit dem beeindruckenden Kloster Neresheim noch ein Kulturdenkmal von europäischem Rang. 1095 wurde die Abtei gegründet. Zwischen 1694 und 1792 erfolgte die barocke Gesamterneuerung des Bauensembles. Balthasar Neumann lieferte die Entwürfe für die Abteikirche.