« zur Übersicht

Neandertalerweg - kurze Variante - vom Vogelherd zum Hohlenstein

Karte in Großansicht
Distanz: 8 km
A
B

Wenn Sie vor dem Start Ihrer Tour dem Archäopark Vogelherd einen Besuch abstatten, sind Sie vorbereitet und eingestimmt auf Ihre anschließende Reise auf den Spuren der Eiszeitkünstler  durch einen Abschnitt des Lonetals im Welterbegebiet "Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb".  Der autofreie und naturbelassene Talabschnitt bezaubert durch seine Abgeschiedenheit.  Hier spürt man die Mystik, die die Eiszeitkünstler durch Ihre figürliche Kunstwerke hinterlassen haben. Aus den Hohlenstein-Höhlen stammt der Löwenmensch und aus der Vogelherdhöhle das vollständig erhaltene Mammut und das grazile Vogelherdpferdchen.

Aus dem Tal heraus kann man sich ganz langsam wieder der Zivilisation nähern und entdeckt am Ende der Tour im kleinen Ort Stetten wunderschöne Bauwerke der Neuzeit.Die Schwarze Madonna im kleinen Kirchlein versprüht Ihren eigenen Zauber und zählt zu den Symbolen unseres heutigen Glaubens.

Vielleicht waren die Figuren der Eiszeitmenschen ja auch Symbole Ihres Glaubens. 

Wegbeschreibung

Vom Archäopark Vogelherd geht es über den Wanderparkplatz an der Landesstraße L1168  gelegen ins Lonetal. Die grünen Wanderwegweiser vor dem Eingang weisen den Weg auf dem Neandertalerweg. Wir folgen dem Zeichen des Neandertalers Richtung Hohlenstein-Höhlen. Es geht zunächst auf dem Schotterweg auf der rechten Talseite entlang bis zum Felsen Ramenstein. Dort queren wir auf einem Brückchen die Lone und gehen auf der anderen Talseite weiter. Das Höhlenensemble Hohlenstein besteht aus der Bärenhöhle und dem Hohlenstein-Stadel. Es zählt zu den wichtigen Steinzeitfundstätten der Welt. Der Löwenmensch wurde hier in Bruchstücken im Jahr 1939 ausgegraben. Die Figur ist heute im Ulmer Museum ausgestellt. 

Kurz nach der Höhle steht ein weiterer Wegweiserstandort. Dort folgend wir dem grünen Wegweiser des Neandertalerwegs noch ein Stück bergaufwärts bis zum nächsten Abzweig. Hier bleiben verlassen wir den Neandertalerweg, der rechts auf einen Pfad abzweigt. Wir bleiben weiter auf dem Schotterweg, der den Berg hochführt. An einem links liegenden Rastplatz mit Grillstelle folgen wir dem Weg rechts weiter und gelangen aus dem Wald heraus. Am Waldrand geht es nach links auf einen Wiesenweg. Hier am Abzweig kann man auf dem Teerweg weitergehen und gelangt zum Schlössle Lindenau, einem echt schwäbischen Gasthof mit Biergarten. Der Neandertalerweg führt auf dem Wiesenweg entlang des Waldes. Jetzt müssen wir immer gut auf die kleinen Markierungszeichen achten. Es geht mal in den Wald hinein und wieder heraus bis wir zuletzt wieder auf einen Wiesenweg am Waldrand entlang gehen und dort schon den Ort Stetten mit seinem historischen Gebäudeensemble rechts vor uns sehen.  

Der nächste Wegweiserstandort führt uns rechts noch ein Stück auf einem Wiesenweg und dann auf einem Teerweg immer weiter auf den Ort hinzu.  Am Ortseingang von Stetten überqueren wir die Stotzinger Straße. Über die Oberdorfstraße geht es an der barocken Wallfahrtskirche, mit einer Kopie der Schwarzen Madonna, vorbei. Links führt das Sträßchen "Steinerne Brücke" links hinunter zum Reitschulweg. Den Weg gehen wir nun immer geradeaus. Wir gelangen zum Parkplatz des Archäoparks Vogelherd und wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt

Auf dieser Website wird Matomo für statistische Zwecke verwendet. Mit Hilfe eines Cookies kann so nachvollzogen werden, wie unsere Marketingmaßnahmen verbessert werden können. Über Ihr Einverständnis hierzu würden wir uns sehr freuen. Informationen zu Cookies und dem Ihnen zustehenden Widerspruchsrecht erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung. Mehr Infos
Ja, ich stimme zu Nein, ich stimme nicht zu