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Albschäferweg - 8. Etappe: Nattheim bis Neresheim

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Distanz: 14 km
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Nattheim
Neresheim

Unterwegs auf dem Härtsfeld. Sprachforscher übersetzen den Namen mit „steiniges waldfreies Gelände“. Tatsache ist, dass der steinige Boden und die kurze Vegetationsperiode in diesem Gebiet für geringe Ernteerträge sorgen. Durch Wald und Flur, vorbei an steinigen Äckern geht es nach Neresheim. Die Benediktinerabtei am Ulrichsberg prägt das Landschaftsbild und ist schon von Weitem zu sehen. Die Abteikirche zählt zu den bedeutendsten Kirchenbauten im Spätbarock.

Sicherheitshinweise

Der Albschäferweg besitzt einen hohen Anteil naturnaher Wegeabschnitte. Sie wandern auf Wiesenwegen und auf Waldpfaden und - wegen. Wege im Wald können sich aufgrund Forstarbeiten im schlechten Zustand befinden. Bitte achten Sie deshalb auf festes Schuhwerk.

Bitte bedenken Sie, dass nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind. Wir empfehlen deshalb ausreichend Getränke und ein Rucksackvesper mitzunehmen.
An sehr schwierigen Abschnitten bieten wir alternativ bequemere Wege an.
Es ist immer wieder notwendig, stärker befahrene Straßen zu überqueren. Bitte achten Sie ganz besonders aufmerksam auf den Verkehr.

Ausrüstung

Es wird gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) empfohlen.

Parken

Kostenlose Parkmöglichkeiten am Alten Sportplatz in Nattheim.

Anfahrt

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Heidenheim und weiter auf der K3032 nach Nattheim.

ÖPNV

Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt der achten Etappe ist der Schafhof in Nattheim. Wir folgen dem Asphaltsträßchen in Richtung Norden und queren schließlich die Bundesstraße - bitte achten Sie auf den Verkehr! Am Waldrand entlang, mit einem schönen Blick zurück auf Nattheim gehen wir in östliche Richtung weiter. Nach etwa 1 Kilometer heißt es aufgepasst. Es geht  links auf einen Waldpfad, der leicht ansteigt, weiter.  Der Untergrund ist hier oft recht feucht.  Wir folgen stets der Markierung weißer Schäfer auf blauem Grund. Auf dem Weg begegnen uns historische Erzgruben, in denen sich Wasser sammelt und die heute wertvolle Biotope darstellen. Nach 2,5 Kilometer auf einem recht idyllischen Waldweg führen uns die Wegweiser nach rechts. Aber vorher können wir noch der Keltenschanze einen Besuch abstatten. Der vom Waldweg abzweigende und steil abfallende Pfad auf dem Albschäferweg führt aus dem Waldheraus hinunter ins Eschteich. Unten angelangt geht es links weiter. Die gelben Wegweiser weisen den Weg und auch einen Abstecher nach Fleinheim mit Einkehrmöglichkeit im Ochsen (Bitte vorher anrufen, ob geöffnet ist, Tel. 0 73 27–61 42). Ohne Abstecher geht es auf einem schönen Wiesenweg gesäumt mit Streuobstwiesen weiter, rechts öffnet sich der Blick auf Fleinheim. Wir queren die Fahrstraße und wandern immer geradeaus weiter durch die Wiesen und Felder hindurch auf dem Wiesenweg hinauf Richtung Zettelhalde, einer der schönsten Wacholderheiden. Mittlerweile ragen Windräder über den Baumwipfeln hervor. Auf dem Wegstück ist die Markierung mit dem Albschäferzeichen etwas spärlich ausgefallen. die Bewirtschaftung durch die Landwirte ließen keine Pfosten zu . Beim genauen Hinsehen entdeckt man aber schon den Pfosten mit gelben Wegweisern. Am Hang angekommen geht es links, unterhalb der Gartenanlagen weiter. Rechts von uns breitet sich die wunderschöne und artenreiche Heide aus, links liegen die Felder im sogenannten Höllteich. Fast am Ende der Heide angekommen finden wir eine der schönen Albliegen und können rasten. Von dort geht es nach einem Stück Heidepfad in den Wald hinein und auf einem Waldpfad hinauf bis wir an die Lichtung der ehemaligen Burg von Auernheim stoßen. Hier folgen wir der Markierung rechts weiter bis zum Parkplatz beim Trimm-Dich-Pfad. Einige Rastbänke und die Grillstelle laden zur Rast ein. Auch ein Abstecher in den Ort lohnt sich. Die Kirchenmauer zieren historische Epitaphien. Am Parkplatz geht es rechts hoch und über die Pfade der Trimm-Dich-Anlage weiter bis zum geteerten Sträßchen, das links nach Auernheim führt und rechts auf den Albschäferweg. An der Schäferstele mit Bank genießen wir nach unserer waldreichen Wanderung den sagenhaften Ausblick auf das Kloster Neresheim und über die kargen Felder des Härtsfelds. An der nächsten Weggabelung mit gelben Wegweisern verlassen wir den Teerweg und gehen auf dem Albschäferweg nach links weiter. Am Waldrand geht es auf Wald- und Wiesenwegen links hinab ins Krautgartenhäule. Unten am Teerweg angekommen, geht es wieder rechts, noch ein Stück auf dem Teerweg und dann auf dem Wiesenweg immer am Waldrand entlang und immer mit Sicht auf das Kloster Neresheim. Nach etwa 1 km geht es durch ein kurzes Waldstück ins Naturschutzgebiet Zwing. Die Zwing ist eine der schönsten Wachholderheiden auf der Ostalb. Mit den markanten Wachholdersäulen und den seltenen Pflanzen ein wahres Schmuckstück. Auf dem Teersträßchen nähern wir uns der Stadt Neresheim. Das Kloster ist unser nächstes schöne Ziel auf dem Albschäferweg. Den Ort erreichen wir über einen Pfad, vorbei an der Gallusmühle geht es zunächst an der Egau entlang. Die verlassen wir dann bei der Gärtnerei und gehen in den Ort hinein, immer Richtung Kloster. Am Bahnhof der Härtsfeldschättere ist unsere Etappe zu Ende. 

Zuweg: Von Nattheim bis zum Etappenstart am Schafhof Nattheim + 1,5 km.

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