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Albschäfer-Zeitspur: Meteorkrater-Rundwanderweg

Burgstall Steinheim am Albuch Karte in Großansicht
Distanz: 20 km
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Burgstall in Sontheim i. Stubental
Burgstall in Sontheim i. Stubenatal

Erdgeschichte live - das Steinheimer Becken ist eine spannende Meteorkraterregion. Für diese Wanderung der Extraklasse, 2024 ausgezeichnet als "Qualitätsweg Wanderbares Deutschland - traumtour" ist etwas Kondition nötig, knapp 20 Kilometer und 600 Höhenmeter warten. Zu Beginn gleich ein Highlight: der Burgstall mit grandiosem Blick auf das Steinheimer Becken. Über den Schafhof, mit 650 Merinoschafen, geht es zum Galgenberg. Zur Bettelbuche wurde einst für die Pestkranken Essen gebracht. Das Hirschtal begeistert durch seine Felsformationen. Nochmal geht es bergwärts zur Bäcker-Hülbe und dann bequem zurück nach Sontheim.

Ausrüstung

Feste Wanderschuhe, Regenschutz, ausreichend Getränke und Verpflegung.

Parken

Kostenlose Parkplätze am Meteorkrater-Museum, Hochfeldweg 5, 89555 Steinheim am Albuch

Anfahrt

Auf der A7 bis zur Anschlussstelle Heidenheim und weiter auf der B466 über Heidenheim nach Sontheim im Stubental.

ÖPNV

Fahrplanauskünfte unter www.efa-bw.de

Wegbeschreibung

Der Rundweg startet unterhalb des sogenannten Burgstalls. Vom Meteorkrater-Museum mit Parkplatz aus erreichen wir den Startpunkt in ca. 300 m. Wir folgen dem Hochfeldweg und biegen rechts in den Burgstallweg ab. Am Parkplatz informiert uns eine große Informationstafel über den Wegverlauf. Nach einem historischen Bierkeller erreichen wir den offiziellen Aufgang mit Wegweiserpfosten. Das Geweih eines prähistorischen Gabelhirsches weist uns den Weg. Fast der gesamte Wanderweg verläuft im Naturschutzgebiet. Bitte nehmen Sie deshalb besondere Rücksicht, bleiben Sie immer auf dem ausgewiesenen Weg und beachten Sie die Schutzvorschriften. Die empfindliche Natur dankt es Ihnen.

Über einen schmalen Graspfad und eine Treppe steigen wir hinauf zum Aussichtspunkt, wo wir einen tollen Rundblick über das Steinheimer Becken genießen. Auf der anderen Seite der Kuppe folgen wir dem Pfad wieder abwärts und wandern nun an Wiesen entlang Richtung Osten. Wir folgen den Markierungen wieder hinauf zum Kraterrand und erreichen den Knillwald. Im Schatten der Bäume bietet sich eine Holzbank zur gemütlichen Rast an. Am Waldrand wandern wir geradeaus über die Wacholderheide und kommen bald darauf zur Schnellstraße, die wir überqueren und geradeaus weiter zur Pension Croonen wandern. Oben am Wegdreieck halten wir uns rechts und können kurz darauf zwischen zwei Varianten wählen: Der steilere Weg führt links auf einem Pfad hinauf in den Wald und oben auf der Heide zum Waldgasthaus Heiderose. Der bequemere Weg führt auf einem Schotterweg geradeaus durch die Felder in den Wald und folgen dem Forstweg. Im Wald lohnt sich ein Abstecher zu den Tongruben.

Vom Waldgasthaus Heiderose aus gelangen wir über ein Teersträßchen zum Parkplatz Schäfhalde. Dort biegt unser Weg nach links ab und führt uns Richtung Segelflugplatz. Von dem Sträßchen bieben wir rechts weg auf die Heide, genießen herrliche Ausblicke und gehen durch eine prächtige  Baumallee hindurch hinunter ins Steinheimer Becken, wo wir beim Schafhof der Familie Smietana eine Rast einlegen und uns mit regionalen Produkten versorgen können. Wir wandern weiter geradeaus ins Busental und links durch den Wald hinauf über einen oft rutschigen Schaftstrieb zur Hitzinger Steige. Hier lädt ein Grillplatz zu einer gemütlichen Rast ein. Immer am Waldrand entlang führt unser Weg mit schönen Ausblicken über die Wacholderlandschaften nun Richtung Westen. Es geht lange am Waldrand entlang, beim Wald-Sinnes-Pfad mit Waldliege und Rastmöglichkeit dann in den Wald hinein. Wir folgen der Markierung des Gabelhirsches zum Parkplatz Hohe Steige, der uns einen herrlichen Rundblick über Steinheim bietet. Quer durch die Felder gelangen wir anschließend an der Steingrube vorbei wieder in den Wald, wo wir ins Hirschtal absteigen. Hinter dem Staudamm folgen wir dem Weg nach links. Kurz vor dem Parkplatz (der Meteorkraterrundwanderweg wurde an diesere Stelle 2023 verlegt) geht es nun links auf einen Schotterweg, der uns unterhalb eines streng geschützen Hanges, der regelmäßig von Ziegen beweidet wird, entlangführt.  Am Ende des Wegabschnitts gelangen wir auf einen asphaltierten Geh- und Radweg, biegen rechts ab, gehen neben der Straße ein Stück weiter und dann links das Sträßchen ca. 100 m hoch. Dort führt der Metorkrater-Rundwanderweg auf naturnahen Wegen durch den Wald und am Waldrand entlang. Bei der Wohnsiedlung angelangt geht es auf anspruchsvollem Pfad rechts hoch. Diese 2023 neu angelegte Strecke ist nur für geübte Wanderer geeignet. Wer es bequemer haben möchte, folgt dem Aspaltsträßchen weiter hoch und orientiert sich an der Markierung der Vairante.

Über den schönen Naturweg erreicht man oben angelangt wieder einen Forstweg und am Waldrand eine schöne Rasthütte mit Infos zum Einsiedler Sofonias Theuß und einm schönen Kraterausblick. Von hier wandern wir am Kraterrand entlang, vorbei an Grabhügeln und über schmale Waldpfade wieder hinunter ins Stubental und nach Sontheim. 

Einkehrmöglichkeiten

Sontheim im Stubental: